Solarcarport - Die Garage wird zum Energielieferanten

Geschrieben von | 20. Februar 2014 | Solar und Photovoltaik | 4 Kommentare
Solarcarport

Als schicke Alternative zur Garage sieht man das Carport mittlerweile neben fast jedem Eigenheim, ebenso wie in Fuhrparks großer Firmen. Als überdachter Stellplatz soll es das Auto, Wohnmobil oder Motorrad ganzjährig vor Witterungseinflüssen schützen. Dabei zeichnen sie sich durch ihre offene Bauweise aus, das Fahrzeug muss nur unter dem Dach geparkt werden. Und wo ein Dach ist, lässt sich eine Photovoltaikanlage anbringen. Es entsteht eine Kombination aus beidem: das Solarcarport.

Ein Carport mit Besonderheit

Das Solarcarport vereint die Vorteile einer Unterstellmöglichkeit und einer klassischen, freistehenden Photovoltaikanlage. Eine auf dem Dach montierte Solarmodulkonstruktion wandelt Sonnenstrahlen in elektrische Energie um und macht sie so wirtschaftlich nutzbar. Die angebrachten Module werden an den Stromkreis angeschlossen. Das sollten Sie allerdings immer einen Experten machen lassen. Sonst riskieren Sie nicht nur Ihre eigene Gesundheit, sondern eventuell auch einen Defekt an der Vorrichtung. Unsere Profis bei ASDACH helfen Ihnen gern weiter.
Allerdings ist abzuwägen, ob eine teure Installation auf dem alten Carportdach sinnvoll ist oder ob nicht eine komplett neue Metallkonstruktion eine preisgünstigere Alternative bietet. Außerdem muss im Vorhinein geklärt sein, ob und in welchem Umfang eine Baugenehmigung eingereicht werden muss. Das ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Informationen erhalten Sie bei Ihrem örtlichen Bauamt.

Finanzielle und wirtschaftliche Vorteile von Solarcarports

Der Anbau einer Solaranlage auf einem Dach eines Carports ist effizient, wirtschaftlich und funktional. Er kann sich schon nach wenigen Jahren rechnen. Das ist abhängig von den örtlichen Gegebenheiten, wie Lage, Dachneigung und Ausrichtung. Durch das Sonnenlicht entsteht in den Modulen ein Gleichstrom, der durch einen Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt wird.
Der erzeugte Strom wird ins lokale Energienetz eingespeist, oder als Eigenverbrauch genutzt. Das bedeutet, Sie könnten mit der Energie, die durch Ihr Solarcarport entsteht, Ihre Waschmaschine betreiben. So sind Sie unabhängig vom Netz und steigenden Preisen. Beide Varianten werden auf Grundlage des EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) staatlich gefördert.

Die Investition in ein Solarcarport rentiert sich nicht nur finanziell, sondern ist zugleich auch noch ein Beitrag für die Umwelt. Haben Sie Interesse an dieser umweltschonenden Energie? Dann wenden Sie sich einfach an unsere Profis von ASDACH. Wir unterstützen Sie gern, bei Ihrem Schritt in eine saubere Zukunft!

4 Kommentare

  • Gewa sagt:

    Und bei den Vorteilen sollte man auch nicht die (momentan sicher noch nicht bedeutungsvolle) Elektromobilität nicht vergessen. Wer zukünftig sein Elektro-Auto aufladen will und den Strom dazu gleich mit seinem Carport erzeugt, fährt tatsächlich emissionsfrei und sauber. Auch die stetig wachsenden Abgaben auf Netznutzung, EEG, KWK, §19 Umlage, Offshore-Haftungsumlage oder was auch immer sich unsere Regierung noch so ausdenkt, sind auf den vom Carportdach erzeugten Strom nicht fällig.

  • Omicroner sagt:

    Wer sich mit dem Gedanken trägt, seinen bestehenden Carport mit Solarmodulen zu bestücken, sollte auf jeden Fall prüfen, für welche Schneelast sein Carport gebaut ist. Aber selbst, wenn diese nicht ausreichend gegeben ist, muss nicht alle Hoffnung verloren sein, denn viele Stahlcarports von Markenherstellern lassen sich mit vertretbarem Aufwand so ergänzen, dass sie die zusätzliche Dachlast tragen können. Wer bisher einen Carport als Billig-Bausatz vom Baumarkt genutzt hatte, muss sich dagegen wohl eher mit dem Gedanken anfreunden, dass er für die Solarmodule einen anderen Platz oder ein neues Carport benötigt – was sich jedoch über die Refinanzierung durch Stromerzeugung trotzdem in sehr vielen Fällen lohnen und rechnen dürfte.

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