Solarrechner - Wieviel ist Ihr Dach wert?

Geschrieben von | 09. März 2016 | Dacharbeiten, Solar und Photovoltaik | Keine Kommentare
Solarzellen auf einem Dach - mit dem Solarrechner berechnen

Fast jedes Hausdach in Deutschland ist für den Besitzer eine potenzielle Einnahmequelle und ein Gewinn für die Umwelt. Mit Solarzellen auf dem Dach lassen sich effektiv Stromkosten sparen und durch Einspeisevergütung Gewinne erzielen. Aber wieviel ist so ein Dach wert? Das lässt sich ganz individuell berechnen – mit dem Solarrechner. Unser Solarrechner gibt Ihnen an, wie groß die Solaranlage auf Ihrem Dach sein könnte, welchen durchschnittlichen Jahresertrag sie leistet und daraus folgend wieviel Stromkosten sie jährlich sparen und mit welchen Erträgen durch die Einspeisevergütung Sie rechnen dürfen. Mit nur einem Klick erhalten Sie den zu erwartenden Jahresertrag einer Solaranlage und müssen dazu nur vier Werte angeben: Den Standort des Hauses sowie Ausrichtung, Nutzfläche und Neigung des Daches.

Standort

Prinzipiell können sich Solaranlagen überall in Deutschland lohnen. Dennoch gibt es regionale Unterschiede, denn die mittlere Sonneneinstrahlung pro Jahr ist nicht überall gleich. Grob vereinfacht könnte eine Faustregel lauten: Je weiter im Südosten, desto besser. Während die Sonneneinstrahlung an der Nordseeküste ca. 900 kWh pro Quadratmeter pro Jahr beträgt, kann sich München über etwa 1.200 kWh freuen. Sprich: Zwei identische Dächer mit derselben Ausrichtung fahren unterschiedliche Erträge ein, je nachdem wo in Deutschland sie stehen.

Ausrichtung und Nutzfläche

Ein perfekt nach Süden ausgerichtetes Dach erzielt selbstverständlich die besten Ergebnisse. Je weiter die Nutzfläche vom Süden abweicht, desto geringer die Effektivität. Auf der Nordseite bringen Sie bitte keine Solarzellen an. Spannendere Tipps betreffen die Größe des Daches. Der einfachste Weg, die Nutzfläche des Daches zu berechnen, ist, den Bauplan zu konsultieren. Aber Vorsicht: Möglicherweise wurden nachträglich Arbeiten am Dach vorgenommen (Fenster ausgetauscht o.ä.), die die Fläche verändert haben! Achten Sie außerdem darauf, dass Sie nur die Nutzfläche berechnen, die ganztägig schattenfrei ist und nicht zeitweilig von Schornsteinen oder angrenzenden Häusern verdeckt wird.

Sowohl Nutzfläche als auch Ausrichtung lassen sich zudem sehr praktisch mit Google Earth bestimmen. Zur Berechnung er Fläche bitte einkalkulieren, dass das Dach bei der Draufsicht verzerrt wird. Rechnen Sie den Neigungswinkel Ihres Daches mit ein der nutzen Sie Google Earth Pro, dort können 3D-Häuser berechnet werden.

Neigungswinkel

Apropos Neigung. Der Anstellwinkel des Daches und somit der Solarzelle ist ausschlaggebend für die Effizienz der Anlage. Die meiste Energie nimmt eine Solaranlage auf, wenn der Einfallswinkel der Sonnenstrahlen auf die Oberfläche exakt 90 Grad beträgt. Oder anders: Stünde die Sonne exakt im Zenit, müsste das Sonnenpanel flach auf dem Boden liegen.

Nun ändert sich der Stand der Sonne am Himmel nicht nur im Tagesverlauf minütlich, sondern variiert auch mit Jahreszeit und Standort. Der Höchststand der Sonne wechselt zwischen zwölf Grad im Norden im Winter und 65 Grad im voralpinen Sommer. Es gilt also, einen Durchschnittswinkel zu finden, der über das Jahr hinweg einen möglichst hohen Wirkungsgrad ermöglicht. Dieser liegt günstigerweise bei etwa 30 Grad – einem relativ typischen Dachwinkel. Welchen Ertrag Sie mit der Neigung ihres Daches erzielen, verrät Ihnen der Solarrechner, mit dessen Hilfe Sie auch ausrechnen können, wieviel Mehreinnahmen Sie sich erhoffen können, wenn Sie z.B. die Solarzellen auf einem Flachdach anwinkeln.

So arbeitet der Solarrechner

Aus all diesen Angaben berechnet der Solarrechner nun, wieviel Energie aus der Solarkonstante (die Energie der Sonne, die auf der Erdeoberfläche pro Quadratmeter ankommt) auf Ihrem Dach noch „übrig bleibt“. Größe und durchschnittlicher Wirkungsgrad der Anlage werden dabei berücksichtigt. Daraus ergibt sich dann die zu erwartende durchschnittliche Gesamtleistung der Solarzellen auf Ihrem Dach. Verrechnet mit aktuellen Strompreisen und Einspeisevergütungen erhalten Sie dann den Näherungswert, wieviel Geld Sie pro Jahr sparen können.

Also am besten gleich alle Daten über Ihr Hausdach zusammentragen und losrechnen, wieviel Ihr dach Wert ist. Zum AS Dach Solarrechner geht es hier entlang.

Kommentar hinterlassen

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht